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Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ
Schnellsuche in der EKKJ

Stellungnahme der EKKJ

Verordnung gegen Menschenhandel

Die EKKJ legt den Fokus auf den Schutz von minderjährigen Opfern von Kinderhandel sowie die entsprechenden Präventionsmassnahmen. Von grosser Bedeutung ist, minderjährige Opfer von Menschenhandel überhaupt als solche zu erkennen. Nicht nur Kinder und Jugendliche, die zwecks wirtschaftlicher oder sexueller Ausbeutung in die Schweiz gelangen, sondern auch Kinder und Jugendliche, die durch organisierte Banden zu Bettelei, bzw. zu Ausübung von Kleinkriminalität gezwungen werden, sind potentielle Opfer von Menschenhandel.
Bei den Massnahmen ist die Zusammenarbeit der Institutionen des Kindesschutzes, der Strafverfolgungsbehörden sowie der Opferhilfe besonders wichtig.
   

Kinder fragen zu Recht - antworten Sie!

Die EKKJ unterstützt mit einem Matronat die Kampagne "Kinder fragen zu Recht - antworten Sie!" und lädt Sie ein, den Kindergerechtigkeits-Check als Instrument für die Umsetzung und Überprüfung von Kinderrechten in Ihrer Verwaltungseinheit oder Organisationen zu nutzen.
Mehr Informationen unter EKKJ / Matronate oder direkt auf www.kinderrechte.ch.
   

EKKJ-Tagung 2013

ichKonsumiere – jeConsomme – ioConsumo
Kinder und Jugendliche im Umgang mit Geld und Konsum

Nationale Tagung der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen,
12. und 13. September 2013, Kongresshaus Biel

Das Programm der Tagung steht ab Juni 2013 zur Verfügung. Bitte reservieren Sie sich schon jetzt den Termin. Erste Informationen zur Bieler Tagung sind in der Rubrik Veranstaltungen zu finden.
   

Mini-Film-Wettbewerb

myKonsum

myKonsum ist ein Mini-Film-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche von 10-22 Jahren zum aktuellen Konsumverhalten. Dieser wird von der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ lanciert und begleitet. Die besten Mini-Filme werden an der Tagung „Kinder, Jugendliche und Konsum“ am 12./13. September 2013 in Biel gezeigt und prämiert.

Start: Januar 2013
Einsendeschluss: 7. Mai 2013
Voting: 27. Mai bis 16. Juni 2013
Preisverleihung: 12./13. September 2013

myKonsum

Weitere Informationen unter www.mykonsum.ch
   

Stellungnahme der EKKJ

Änderung des Vernehmlassungsgesetzes

Die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ begrüsst insgesamt die Stossrichtung des Gesetzesprojekts, das Vernehmlassungsverfahren transparenter zu gestalten und verbindliche Fristen zu setzen sowie einen Vernehmlassungsbericht einzuführen.
Die Kommission ist jedoch der Auffassung, dass im Rahmen dieser Revision auch die Teilnahme von ausserparlamentarischen Kommissionen des Bundes am Vernehmlassungsverfahren im Gesetz geregelt werden muss.
   

Die «3 Minuten für die Jungen» 01/13 Frühlingssession

Gemeinsame Sorge - aber ohne Nachteile für die Kinder unverheirateter Eltern

In dieser Frühjahrssession kommt die Vorlage zur gemeinsamen Sorge (11.070) geschiedener und unverheirateter Eltern vor den Ständerat. Die EKKJ unterstützt die gemeinsame Sorge als Regel. Sie hofft, dass die Regelung hilft, für Kinder nachteilige Paarkonflikte zu entschärfen. Folgt aber der Ständerat einzelnen Anträgen seiner vorberatenden Kommission, droht die Re-vision die Rechte von Kindern unverheirateter Eltern grundlos massiv zu verschlechtern. Deshalb fordert die EKKJ, dass auch unverheiratete Eltern bei einer Trennung den Kinderunterhalt in einer Vereinbarung regeln und Kinder durch die Kindesschutzbehörden in ihrem Anspruch auf Herstellung des Rechtsverhältnisses zum Vater unterstützt werden. weiter
   

«1 Minute für die Jungen» Frühlingssession

Revision des Alkoholgesetzes: für eine kohärente Jugendpolitik

In der Frühlingssession beginnt der Ständerat die Beratung der Totalrevision des Alkoholgesetzes (12.020). Eines der Hauptanliegen dieses Gesetzes ist ein verbesserter Schutz der Jugendlichen gegen die schädlichen Auswirkungen des Alkoholkonsums. Ohne sich bereits heute im Detail zu den in der Revision vorgeschlagenen Schutzmassnahmen zu äussern, weist die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen schon heute darauf hin, dass eine kohärente Jugendpolitik in diesem Zusammenhang eine unabdingbare Voraussetzung ist. weiter
   

Stellungnahme der EKKJ

Verfassungsgrundlage für ein Bundesgesetz über die Kinder- und Jugendförderung sowie über den Kinder- und Jugendschutz

Die EKKJ befürwortet klar eine Stärkung der nationalen Regulierung ohne die eine eine Entwicklung der schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik mit aufeinander abgestimmten Massnahmen in den Bereichen Schutz, Förderung und Mitwirkung nicht zielführend möglich ist. Die EKKJ unterstützt deshalb den vorliegenden Entwurf als Schritt in die richtige Richtung, hält aber eine verbindlichere und präzisere Grundsatzgebungskompetenz des Bundes für sachlich richtiger. In ihrer Stellungnahme schlägt die EKKJ einen entsprechenden Artikel vor.
   

Stellungnahme der EKKJ

Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen

Administrative Versorgungen von gesellschaftlich nicht konformen Jugendlichen und jungen Erwachsenen waren bis 1981 kollektive Praxis. Solche Eingriffe in die Rechte von Jugendlichen und Eltern gelten nach heutigem Verständnis als diskriminierend und menschenrechtsverletzend. Deshalb begrüsst die EKKJ den Gesetzesvorschlag zur Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen und unterstützt die historische Aufarbeitung der damaligen Praxis, damit dieses Kapitel der schweizerischen Sozialgeschichte fundiert untersucht und diskutiert werden kann.
   

Stellungnahme der EKKJ

Totalrevision des Ausbildungsbeitragsgesetzes

Die EKKJ begrüsst die Absicht des Bundesrates, die Kriterien für die Erteilung von Stipendien auf gesamtschweizerischer Ebene zu harmonisieren. Sie billigt insbesondere die Tatsache, dass der Bundesrat den Zugang zu Stipendien nicht nur für Hochschulausbildungen (Tertiär A), sondern auch für höhere Berufsausbildungen (Tertiär B) garantieren will. Die EKKJ ist jedoch der Meinung, dass das Projekt des Bundesrates zu wenig weit geht. Sie kritisiert unter anderem die Einführung einer Alterslimite von 35 Jahren und die Einschränkung der freien Studienwahl.
   

Die «3 Minuten für die Jungen» Wintersession

Höhere Studiengebühren gefährden den Zugang zur tertiären Bildung

Wintersession 2012

Die EKKJ zeigt sich besorgt über die Diskussionen um eine mögliche Erhöhung der Studiengebühren. Sie hat die Verantwortlichen der ETH, der Universitäten und der Fachhochschulen auf die Risiken einer Erhöhung hingewiesen. Die EKKJ appelliert an Bund und Kantone, sich dafür einzusetzen, dass sich Kinder und Jugendliche nach ihren Fähigkeiten bilden können. Ohne Ausgleichssystem in Form eines erweiterten Stipendienwesens wäre der Zugang zur höheren Bildung durch eine Gebührenerhöhung gefährdet. weiter
   

Stellungnahme der EKKJ

ZGB-Teilrevision zum Kindesunterhalt

Der Vorentwurf zur Neuregelung des Kindesunterhalts hinterlässt einen ambivalenten Eindruck: Er stellt das Kind ins Zentrum – die Stärkung des Kindeswohls und das Verbot der Diskriminierung werden klar als Ziele dieser Revision genannt -, bleibt jedoch auf halber Strecke stehen. Die unterhaltsrechtliche Position des Kindes, unabhängig vom Zivilstand der Eltern, wird zwar gestärkt, und damit auch sein Anspruch auf Unterhaltsleistungen (inkl. Kosten für geleistete Betreuung). Der Vorentwurf lässt jedoch in der Praxis und damit im Leben von Kindern aus finanziell schwachen Verhältnissen nicht wirklich substantielle Veränderungen zu.
   

Die «3 Minuten für die Jungen» Herbstsession

NL 03/12: Gemeinsame Elterliche Sorge im Interesse des Kindes

Herbstsession 2012

Das Kindeswohl prüfen und Kinder unverheirateter Eltern besser schützen

In der Herbstsession wird der Nationalrat die Weichen für die gemeinsame elterliche Sorge (11.070) stellen. Diese soll zum Regelfall werden, auch für Eltern, die sich trennen oder nicht verheiratet sind. Wenn Eltern nicht in der Lage sind, sich die Verantwortung zu teilen, werden auch künftig Gerichte und Kindesschutzbehörden regulierend eingreifen. Der EKKJ ist es ein Anliegen, dass dabei das Kindeswohl beachtet und gewahrt wird. weiter
   

Stellungnahme der EKKJ

Anpassung der VZAE zur Umsetzung Mo. 08.3616
(Zugang zur Berufslehre für jugendliche Sans-Papiers)

Die EKKJ begrüsst die Stossrichtung der Motion Barthassat 08.3616 die Jugendlichen ohne regelmässigen Aufenthaltsstatus den Zugang zur Berufsbildung ermöglichen möchte. Der vorgeschlagene neue Art. 30a VZAE ist eine vorsichtige Umsetzung der Motion die die EKKJ grundsätzlich begrüsst. Die Kommission schlägt jedoch Anpassungen zur Verbesserung einer uniformen und rechtsgleichen Anwendung der neuen Bestimmung vor. Zudem sollen die prekären Lebensverhältnisse von jugendlichen Sans-Papiers besser berücksichtigt werden.
   

Stellungnahme der EKKJ

Stellungnahme zur Verordnung über das Bergführerwesen und Anbieten weiterer Risikoaktivitäten

Die EKKJ begrüsst die Harmonisierung der Bewilligungspflicht und die Bemühungen die Sicherheit von u.a. Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Jedoch sollte es auch in Zukunft für ein/e Lehrer/in, ein/e Jugendarbeiter/in oder auch Freiwillige einer Jugendorganisation möglich sein, mit Kindern und Jugendlichen Aktivitäten in der freien Natur zu unternehmen, dies auch im mittleren Bergland.
   

Stellungnahme der EKKJ

Stellungnahme zur Teilrevision des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer

Die EKKJ konzentriert sich gemäss ihrem Auftrag auf die kinder- und jugendrelevanten Themen der Gesetzesnovelle. So begrüsst sie z.B., dass der Integrationsprozess im Rahmen des Familiennachzuges bereits unmittelbar nach der Einreise einsetzt. Sie befürwortet (kostenlose!) Sprachkurse u.v.m. Lesen Sie mehr zu unserer Meinung in beigefügter Stellungnahme.